Was macht eigentlich ein Software Developer?


Wenn deine Berufswahl auf die des Softwareentwicklers (w/m/d) gefallen ist, hast du dich für einen spannenden, branchenunabhängigen und zukunftssicheren Job entschieden. Wie du vielleicht bereits weißt, verlangt diese Stelle Hartnäckigkeit, Durchhaltevermögen und Flexibilität. Diese Eigenschaften helfen dir dabei, die täglichen Herausforderungen als Programmiererin oder Programmierer zu meistern.

Welche Aufgaben hat ein Software Developer?


  • Aufgabenliste
    1. Programmierung von Softwaresystemen
    2. Implementierung von informationstechnischen Anwendungen
    3. Gestaltung praxisorientierter Lösungen zur Verbesserung von Unternehmensprozessen
    4. Kundenberatung
    5. Codierung
  • Voraussetzungen & Kompetenzen


    Um als Software Developer erfolgreich zu sein ist es entscheidend, sich laufend fortzubilden, neugierig zu bleiben und sich Änderungen anzupassen. Nur so ist es möglich, das Ziel, nämlich Kunden die bestmögliche Lösung anzubieten, erfolgreich umzusetzen.

    Analytisches Denken, strukturiertes Arbeiten und Problemlösekompetenzen sind ebenso wichtige Voraussetzungen wie die gängigen Programmiersprachen zu beherrschen. Zudem sind gute Englischkenntnisse unabdingbar: Auf internationalen Konferenzen und Kongressen sowie für englische Fachliteraturen und die Kommunikation im Netz ist diese Fremdsprache erforderlich.

    Ein Arbeitsplatz mit Blick ins Grüne?

    Auf jeden Fall besser, als der Blick ins Nachbargebäude!

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    Wie werde ich Softwareentwickler?


    Für die Ausbildung zum Software Developer gibt es verschiedene Optionen:

    Möchte man schon frühzeitig einen Fokus auf die Technik legen, so ist in Österreich der Besuch einer HTL (Höhere Technische Lehranstalt) empfehlenswert. Nach Abschluss kann der Ingenieurstitel erworben werden. In Deutschland ist die Berufsbezeichnung Software Ingenieur nur mit einem erfolgreich abgeschlossenen technischen Studium möglich.

    Neben der Lehre ist in Deutschland und Österreich ein Informatik-Studium gängig, um anschließend als Softwareentwicklerin oder Softwareentwickler in den Berufsalltag einzusteigen. Da dieser Berufsweg äußerst praxisorientiert ist, ist es empfehlenswert, während der Studienzeit Erfahrung durch Praktika oder kleine Programmieraufträge zu sammeln. Vor allem bei späteren Gehaltsverhandlungen zum Berufseinstieg sind ein Hochschulabschluss und Praxiserfahrung hilfreich.

    Auch ein Quereinstieg ist in dieser Branche durch Schulungen und Umschulungen nicht unüblich.


    Digital Dojo

    Für Kinder und Jugendliche empfehlen wir das Digital Dojo, ein virtueller Übungsraum, der von der COUNT IT entwickelt wurde. Hier gibt es Informationen und Tipps dazu, wie das Programmieren schon in jungen Jahren erlernt werden kann. In unserer Digital Dojo Challenge können Jung-Developer ihr Wissen und ihre Skills testen.

    Wissenswertes zum Beruf des Software Developers

    Karrierechancen im Job eines Softwareentwicklers


    Als Software Developer hast du einen zukunftssicheren Job ausgewählt, der viele Karrierechancen sowie Spezialisierungsmöglichkeiten mit sich bringt.

    Ein Überblick der beliebtesten Rollen:

  • Karrierechancen
    1. Programmierer/in
      1. Dieser Begriff bezeichnet in der Regel einen nicht spezialisierten Softwareentwickler (w/m/d)
    2. Frontend-Entwickler/in
      1. Diese/r beschäftigt sich insbesondere mit graphischen und/oder anderen Benutzerschnittstellen und benötigt hierfür vor allem HTML, CSS sowie JavaScript - Kenntnisse.
    3. Backend-Entwickler/in
      1. Ein Backend-Entwickler (w/m/d) verwendet für die Implementierung der funktionalen Logik in der Anwendung meist Java oder C#.
    4. Datenbank-Entwickler/in
      1. Wie der Name schon verrät, ist diese Person für die Planung und Entwicklung von Datenbanken verantwortlich. Hier sind Kenntnisse in relationalen Datenbanken mit SQL gefragt.
    5. Full-Stack-Web-Entwickler/in
      1. Diese/r beherrscht das webbezogene Wissen von Frontend-, Backend- und Datenbankentwicklern.
    6. Mobil-Entwickler/in
      1. Hier liegt der Fokus auf der Entwicklung von Anwendungen speziell für mobile Geräte wie Smartphones und Tablets.
    7. CRM-, ERP- und CMS-Entwickler/in
      1. Diese/r passt ein bestehendes CRM-System, ERP-System (z.B. Microsoft Dynamics) oder CMS (z.B. WordPress, TYPO3, Joomla!) an die Wünsche und Bedürfnisse von Kunden an.
    8. Softwarearchitekt/in
      1. Diese/r ist Ansprechperson für Planung und Entwicklung von Softwaresystemen und trifft grundlegende Entscheidungen über das Zusammenspiel von mehreren Komponenten.
  • Angewandte Prozesse & Tools bei COUNT IT


    Tunnel Programming

    Ab und zu ist es vonnöten, sich beim Programmieren von der Außenwelt abzuschotten. So kann man sich besser konzentrieren, um zum Beispiel komplexe Codes zu entwickeln oder Fehler zu finden.  Dieser Vorgang wird Tunnel Programming genannt. Wir ermöglichen unseren Entwicklerinnen und Entwicklern mittels High-Tech-Kopfhörern und Arbeitsampeln sich von ihrer Umgebung abzukapseln und sich in den Tunnel zu begeben.

    SonarQube

    Auf einer anschaulichen Benutzeroberfläche liefert dieses Analyse-Tool Code-Smells, die durch statische Codeanalyse erfasst werden und durch Untersuchung des Programm-Codes auf Sauberkeit und Sicherheit gesammelt werden. Dadurch trägt SonarQube maßgeblich zur technischen Qualitätssicherung unserer Programme bei.

    Azure DevOps

    Diese Plattform für kollaborative Softwareprojekte ermöglicht uns eine optimierte Softwarebereitstellung und gewährleistet zuverlässige Prozesse und Produkte. Mit dem Prozess der Continuous Integration (CI) wird die Automatisierung von Builderstellung und Testing ermöglicht, wodurch Artefakte in der Produktionsumgebung bereitgestellt werden können.

    Agile Softwareentwicklung

    Bei COUNT IT spielt die agile Softwareentwicklung eine wesentliche Rolle und wird im Arbeitsalltag angewandt, um ein optimales Ergebnis für Kunden und Teammitglieder zu erzielen.

  • Agile Softwareentwicklung
    1. Scrum
      1. Bei dieser Methode steht weniger die Struktur, sondern viel mehr eine hohe Flexibilität im Vordergrund. Die Anforderungen werden mittels einer Liste gepflegt, erweitert und priorisiert und in Etappen gegliedert. In regelmäßigen Meetings werden eventuell notwendige Anpassungen besprochen, um Funktionalitäten hinzuzufügen bzw. zu verbessern. Am Ende jeder Etappe sollte ein funktionsfähiges Zwischenprodukt stehen, dass dem Kunden zur Überprüfung vorgelegt wird. Auf Basis vom Feedback wird dann weiter am Produkt gearbeitet.
    2. Kanban
      1. Hier wird der bestehende Prozess in kleinen Schritten verbessert. Durch viele kleine Änderungen (anstelle von großen) wird das Fehlerrisiko für jede einzelne Maßnahme reduziert.
    3. Extreme Programming (XP)
      1. Bei dieser Methode stehen kurze Iterations- und Entwicklungszyklen sowie die Kundenorientierung im Vordergrund. Schnelle Reaktionszeiten sind für eventuell erforderliche Änderungen von klarem Vorteil.
  • Weitere Softwareentwicklungs-Methoden


    Wasserfallmodell

    Dies ist der Klassiker des Projektmanagements und wird vor allem in Unternehmen mit hierarchisch geprägten Strukturen häufig eingesetzt. Der Vorgang ist klar festgelegt, was bedeutet, dass nach Abschluss einer Phase diese Entscheidung nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

  • Wasserfallmodell
    1. Anforderungen
    2. Entwurf
    3. Implementation
    4. Überprüfung
    5. Wartung
  • Spiralmodell

    Durch zyklische Wiederholungen der einzelnen Phasen nähert sich das Projekt langsam den Zielen an, auch wenn diese zwischenzeitlich angepasst wurden. So wird das Risiko des Scheiterns von großen Softwareprojekten deutlich verringert.

  • Spiralmodell
    1. Festlegung von Zielen
    2. Evaluierung der Alternativen und das Erkennen, Abschätzen und Reduzieren von Risiken (z.B. durch Analysen und Simulationen)
    3. Realisierung und Überprüfung des Zwischenprodukts
    4. Planung des nächsten Zyklus der Projektfortsetzung
  • V-Modell

    Das V-Modell ist ein sequentielles Vorgehensmodell, welches ebenso aus mehreren Phasen besteht und durch Testen eine Qualitätssicherung vorsieht. Hierbei werden den einzelnen Entwicklungsphasen Testphasen gegenübergestellt.

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