Was macht ein Softwareentwickler? (w/m/d)
Wenn deine Berufswahl auf die eines Softwareentwicklers (w/m/d) gefallen ist, hast du dich für einen spannenden, branchenunabhängigen und zukunftssicheren Beruf entschieden. Arbeiten als Softwareentwickler verlangt Hartnäckigkeit, Durchhaltevermögen und Flexibilität – Eigenschaften, die dir helfen, die täglichen Herausforderungen beim Programmieren zu meistern.
- Zentrale Tätigkeiten:
- Programmierung von Softwaresystemen
- Implementierung von informationstechnischen Anwendungen
- Gestaltung praxisorientierter Lösungen zur Verbesserung von Unternehmensprozessen
- Kundenberatung
- Codierung
In der Individualsoftware-Entwicklung gibt es laufend neue Herausforderungen und Themengebiete. Dies garantiert eine abwechslungsreiche und spannende Zeit im Büro.
Georg- Softwarearchitekt bei COUNT IT
Kostenlos online programmieren lernen
Schau dir gleich die Coding-Roadmap an & starte durch!
Wie werde ich Softwareentwickler*in?
- HTL (Höhere Technische Lehranstalt): Nach Abschluss kann der Ingenieurstitel erworben werden. In Deutschland ist die Berufsbezeichnung Software Ingenieur*in nur mit einem erfolgreich abgeschlossenen technischen Studium möglich.
- Informatik-Studium: Da dieser Berufsweg äußerst praxisorientiert ist, ist es empfehlenswert, während der Studienzeit Erfahrung durch Praktika oder kleine Programmieraufträge zu sammeln. Vor allem bei späteren Gehaltsverhandlungen zum Berufseinstieg sind ein Hochschulabschluss und Praxiserfahrung hilfreich.
- Quereinstieg: Für einen Berufswechsel ist es nie zu spät. Auch ein Quereinstieg ist in dieser Branche durch Schulungen und Umschulungen nicht unüblich.
Voraussetzungen & Kompetenzen
Um als Software Developer erfolgreich zu sein ist es entscheidend, sich laufend fortzubilden, neugierig zu bleiben und sich Änderungen anzupassen. Nur so ist es möglich, das Ziel, nämlich Kund*innen die bestmögliche Lösung anzubieten, erfolgreich umzusetzen.
Analytisches Denken, strukturiertes Arbeiten und Problemlösekompetenzen sind ebenso wichtige Voraussetzungen wie die gängigen Programmiersprachen zu beherrschen. Zudem sind gute Englischkenntnisse unabdingbar: Auf internationalen Konferenzen und Kongressen sowie für englische Fachliteraturen und die Kommunikation im Netz ist diese Fremdsprache erforderlich.
Die beliebtesten Karrierewege in der Softwareentwicklung:
Ready. Set. Code!
Angewandte Prozesse & Tools bei COUNT IT
Tunnel Programming
Ab und zu ist es vonnöten, sich beim Programmieren von der Außenwelt abzuschotten. So kann man sich besser konzentrieren, um zum Beispiel komplexe Codes zu entwickeln oder Fehler zu finden.
Dieser Vorgang wird Tunnel Programming genannt.
Unsere Software Developer nutzen dafür High-Tech-Kopfhörer und Arbeitsampeln, um sich gezielt von ihrer Umgebung abzukapseln und vollkommen in den Programmier-Tunnel einzutauchen – für maximale Konzentration und höchste Codequalität.
Diese Plattform für kollaborative Softwareprojekte ermöglicht uns eine optimierte Softwarebereitstellung und gewährleistet zuverlässige Prozesse und Produkte.
Mit dem Prozess der Continuous Integration (CI) wird die Automatisierung von Builderstellung und Testing ermöglicht, wodurch Artefakte in der Produktionsumgebung bereitgestellt werden können.
Auf einer anschaulichen Benutzeroberfläche liefert dieses Analyse-Tool Code-Smells, die durch statische Codeanalyse erfasst werden und durch Untersuchung des Programm-Codes auf Sauberkeit und Sicherheit gesammelt werden.
Dadurch trägt SonarQube maßgeblich zur technischen Qualitätssicherung unserer Programme bei.
Agile Softwareentwicklung bei COUNT IT
Bei COUNT IT spielt die agile Softwareentwicklung eine zentrale Rolle und wird im Arbeitsalltag konsequent eingesetzt, um optimale Ergebnisse für Kund*innen und Teammitglieder zu erzielen.
Zu den wichtigsten Methoden gehören:
- Scrum: Hier steht Flexibilität im Vordergrund. Anforderungen werden ein einer Liste gepflegt, erweitert, priorisiert und in Etappen umgesetzt. In regelmäßigen Meetings werden Anpassungen besprochen, um Funktionalitäten zu verbessern. Am Ende jeder Etappe steht ein funktionsfähiges Zwischenprodukt, das den Kund*innen zur Überprüfung vorgelegt wird. Auf Basis des Feedbacks wird weiter am Produkt gearbeitet.
- Kanban: Bei Kanban wird der bestehende Prozess in kleinen Schritten kontinuierlich verbessert. Viele kleine Änderungen statt großer sorgen dafür, dass das Fehlerrisiko bei jeder Maßnahme reduziert wird.
- Extreme Proramming (XP): Diese Methode setzt auf kurze Iterations- und Entwicklungszyklen sowie starke Kundenorientierung. Kurze Reaktionszeiten ermöglichen schnelle Anpassungen bei erforderlichen Änderungen.
Abwechslungsreiche Projekte aus verschiedenen Fachbereichen sorgen für einen umfangreichen Erfahrungsaufbau und einen interessanten Technologiemix.
Michaela- Softwareentwicklerin bei COUNT IT
FAQs
Welche weiteren Softwareentwicklungs-Methoden gibt es?

Dies ist der Klassiker des Projektmanagements und wird vor allem in Unternehmen mit hierarchisch geprägten Strukturen häufig eingesetzt. Der Vorgang ist klar festgelegt, was bedeutet, dass nach Abschluss einer Phase diese Entscheidung nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.
- Anforderungen
- Entwurf
- Implementation
- Überprüfung
- Wartung

Das Spiralmodell arbeitet mit zyklischen Wiederholungen der einzelnen Phasen, sodass sich ein Projekt Schritt für Schritt seinen Zielen annähert – auch bei zwischenzeitlichen Anpassungen. Dies reduziert das Risiko des Scheiterns großer Softwareprojekte deutlich.
Die zentralen Schritte für Software Developer*innen sind:
Festlegung von Zielen
Evaluierung der Alternativen sowie Abschätzen und Reduzieren von Risiken (z. B. durch Analysen und Simulationen)
Realisierung und Überprüfung des Zwischenprodukts
Planung des nächsten Zyklus der Projektfortsetzung

Das V-Modell ist ein sequentielles Vorgehensmodell, das aus mehreren klar definierten Phasen besteht. Für Software Developer*innen werden den Entwicklungsphasen gezielt Testphasen gegenübergestellt, sodass eine kontinuierliche Qualitätssicherung während des gesamten Projekts gewährleistet ist.
Welche Fähigkeiten braucht man als Softwareentwickler?
Neben den technischen Fähigkeiten, wie die Aneignung von Programmiersprachen, dem Verständnis von Architekturen und Tools, sind auch Soft Skills gefragt. Empathie und Kommunikationsfähigkeit sind besonders wichtig, um sich in die Anlage der Kund*innen versetzen und die Beweggründe verstehen zu können.
Du möchtest als Softwareentwickler (w/m/d) arbeiten?


